Heizmatten einbetten

Fussbodenheizsysteme geben Wärme über die gesamte Bodenfläche ab und schaffen ein angenehmes Raumklima mit gleichmässiger Temperatur von Boden bis Decke. Warme Füsse sind garantiert!

Die 3 – 5 mm flache Dünnbett-Heizmatte wird direkt unter dem Oberbelag in Fliesenkleber oder Spachtelmasse eingebettet, was ohne grossen baulichen Aufwand schnell und einfach erfolgen kann. Sie ist in jeder gewünschten Grundrissform erhältlich.

Durch die geringe Überdeckung der Heizmatte ist die Wärme schnell an der Oberfläche spürbar, es braucht also kein stundenlanges Aufheizen. Die präzise, zeitliche Regelung erfolgt mit einem elektronischen Thermostat für jeden Raum einzeln. Dies alles verhilft zu günstigen Betriebskosten.

Die Räume können ganz nach Belieben gestaltet werden, da keine störenden Heizkörper Platz versperren.

Die verwendeten Werkstoffe sind robust und langlebig. Überdies unterliegen Heizmatten keiner Abnützung und sind völlig wartungsfrei. Es braucht weder Tank- noch Heizraum.

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Maurerarbeiten

Wir führen alle kleineren Maurerarbeiten aus, die bei Um- und Neubauten anfallen, nicht nur diejenigen, die im Zusammenhang mit dem Verlegen von Platten stehen.

Zum Beispiel: 

  • neue Unterlagsböden legen
  • Spitz- und Verputzarbeiten ausführen, wie Leitungsrohre freilegen und wieder zumauern, bestehende Bodenbeläge entfernen 
  • Badewannen und Duschtassen unter- und einmauern
  • den Bodenbelag abdichten für einen übergangslosen Duschbereich
  • etc.

Glasmosaik

Diese aus Glas hergestellten kleinen Mosaiksteine weisen dieselben hochstehenden Eigenschaften auf wie Keramik. Sie sind farbenprächtig, verspielt und die Vielfalt an Farben ist noch grösser. Mit ihnen kann jede Vorlage bis ins feinste Detail ausgeführt werden. Sie können also Ihrer Phantasie und Ihren kreativen Ideen freien Lauf lassen!

Wegen ihrer geringen Grösse haben sie wie Keramikmosaik eine grössere Fugendichte, was sie sehr gleitsicher macht. Sie eignen sich speziell gut für Rundungen. Überhaupt können mit ihnen alle Formen ausgelegt werden. So auch die im Trend liegenden Badewannen und Duschen, wo die gemauerte Form mit Glasmosaik ausgelegt wird und keine vorgefertigte Badewanne oder Duschtasse mehr verwendet wird.

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Keramikplatten

Keramikplatten sind aus natürlichen Materialien wie Ton, Sand und anderen geformte Pendants zu Natursteinplatten. Ihrer Gestaltung sind durch die Wahl der Grundstoffe, Glasuren und Brennverfahren in Form, Farbe und Struktur kaum Grenzen gesetzt. Keramikbeläge bieten mannigfache funktionale und gestalterische Vorteile. Pflegeleicht und bakterienfeindlich, eignen sie sich für Böden im ganzen Haus und sind ideal zum Gliedern von Räumen und Zonen abgrenzen oder verbinden. Es gibt Keramikplatten für jeden Bereich, aber kein einzelnes Produkt, das sich für jeden Zweck eignet. Feinabgestufte, speziell auf die individuellen Bedürfnisse bezogene Lösungen sind möglich.

Glasierte Platten sind mit einem farbigen Film überzogen, der dem Produkt je nach Glasurart ästhetische (Farbe, Glanz, Dekor, Nuancen) und technische Eigenschaften (Härte, Wasserundurchlässigkeit usw.) verleiht. Unglasierte Platten sind normalerweise nicht verziert und matt, strukturiert oder poliert erhältlich. Durch den Einschuss von Pigmenten können verschiedene Farben erzeugt werden.

Keramikplatten gibt es in vielen verschiedenen Formen und Formaten: Quadrate und Rechtecke in den üblichen Formaten 30x30 cm und 40x40 cm bzw. 30x60 cm und 40x60 cm und als  Grossplatten 60x60 cm, Sechsecke, Achtecke, Florentiner und Moresken. Platten (ab 2x2 cm) mit einer kleineren Oberfläche als 90cm2 werden als Mosaike bezeichnet.

Die Stärke von Keramikplatten reicht von wenigen Millimetern bis zu ca. 2,5 cm.

 

Steingutplatten sind trocken gepresst, haben eine relativ hohe Wasseraufnahme und sind deshalb stets glasiert. Sie dienen als Wandverkleidungen in Innenräumen, weil sie nicht frostbeständig sind.

Spezielle Vorzüge: hohe Massgenauigkeit (enge Fuge), herausragende Dekorationsmöglichkeiten, filigrane und elegante Anmutung.

Steinzeugplatten sind trocken gepresst und dicht gebrannt. Entsprechend niedrig ist die Wasseraufnahme. Im Wohnbereich werden sie für Bodenbeläge angewendet, gelegentlich auch für Wandverkleidungen.

Spezielle Vorzüge: hohe Massgenauigkeit (enge Fuge), breites Angebot an Farben, Designs und Oberflächen, unglasiert durchgefärbt (besonders strapazierfähig) oder glasiert.

Feinsteinzeug

Mosaike sind kleinformatige, glasierte oder unglasierte Platten aus Steinzeug für Wand und Boden, die zur einfacheren Verlegung in der Regel auf Netz verklebt angeboten werden. Eine Besonderheit bilden Glasmosaike.

Spezielle Vorzüge: Es können auch gewölbte Flächen belegt werden. Der hohe Fugenanteil unterstützt die Trittsicherheit und sorgt für eine edle Flächenstruktur.

 

Fugen sind ein wichtiger Bestandteil eines keramischen Belags. Der Gesamteindruck wird vor allem von der Farbe der Fuge und der Farbe der Platte geprägt. Je grösser die farbliche Übereinstimmung ist, desto grossflächiger wirkt der Belag bzw. je grösser der Kontrast ist, desto stärker wird der Raster betont. Die klassisch-neutrale Fugenfarbe ist Grau in allen Nuancen. Die breite Palette an bunten Tönen wird nur für glasierte Wandplatten empfohlen.

 

Besonderheiten

Hohe Trittsicherheit wird mit „griffigen“ Oberflächen erreicht. Die Kunst besteht darin, Rutschsicherheit mit Reinigungsfreundlichkeit zu verbinden. Dies geschieht sowohl durch eine ausgeklügelte Formgebung der Profilierung als auch durch spezielle keramische Vergütungen.

Für Swimmingpools gibt es speziell vergütete Keramikplatten, die Anforderungen wie Frostsicherheit, hohe Wasser- und Chemikalienbeständigkeit, Rutschsicherheit und weitgehende Selbstreinigung genügen.

Frostbeständige Platten widerstehen jeder Witterung und selbst tiefsten Temperaturen. Zudem speichern sie die Sonnenwärme des Tages und geben sie erst später langsam wieder ab. Diese frostsicheren, äusserst robusten Platten sind in der Regel unglasiert und dank ihrer speziellen Oberflächenstruktur besonders trittsicher und rutschhemmend.

Auch in den Wohnräumen speichern Keramikplatten im Winter die durch die Fenster eindringende Sonnenwärme und geben sie wieder ab, sobald es kühler wird. Im Sommer hingegen speichern sie die Kühle der Nacht und sorgen damit tagsüber für eine passive Raumkühlung.

Dank ihren Wärme leitenden und speichernden Eigenschaften sind sie ideal in Kombination mit einer Fussbodenheizung.

 

Wussten Sie, dass Keramikplatten aus Ton, Sand und anderen Naturmaterialien hergestellt werden? Nach der Aufbereitung werden sie in die gewünschte Form gebracht, getrocknet und anschliessend bei Temperaturen bis 1300oC gebrannt. Man unterscheidet zwischen glasierten und unglasierten Platten.

Keramik ist einer der ältesten Baustoffe, dessen Ursprung in die vorgeschichtliche Zeit zurück geht. In Indien und China werden keramische Platten mit bildlichen Darstellungen bereits 3000 bis 2000 v. Chr. hergestellt. Frühe Zeugnisse findet man auch im vorderen Orient in der babylonischen und assyrischen Kunst. Zu einer ersten Blüte kommt die keramische Kunst in der Frühzeit des Islams. Die Mauren wenden Keramikplatten in üppiger Vielfalt an und verarbeiten sie zu einzigartigen Kunstwerken. Den Höhepunkt bilden die Dekorationen der Alhambra von Granada. Im Mittelalter finden sie im christlichen Europa, vor allem in Frankreich als kunstvolle Bodenbeläge von Kirchen und Klöstern mehr und mehr Verwendung. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wird die Kunst der Plattenherstellung in den Niederlanden fortgesetzt. Zunächst steht noch die Bodenplatte im Vordergrund, zunehmend entwickelt sich aber auch der Plattenwandbelag.

Die grosse Auswahl an verschiedensten Platten stammt aus Ländern mit grosser Keramiktradition wie Italien, Spanien, Portugal und Brasilien. Deutschland ist bekannt für technisch besonders innovative Keramikbeläge.

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Fugenabdichtungen

Ein gewollter oder toleranzbedingter Spalt oder Zwischenraum zwischen zwei Bauteilen oder Materialien wird Fuge genannt. Je nach Lage kann sie neben ihrem bautechnischen Zweck auch der Gestaltung dienen. Als Fugenbild bezeichnet man Anordnung und Aussehen der Fugen auf einer bestimmten Oberfläche. Das Fugenbild wird beeinflusst von der Form der verwendeten Steine bzw. Platten, dem verwendeten Fugenmaterial, der Fugenfarbe und der Ausführung der Fuge.

Fugen werden aus verschiedenen Gründen verschlossen, z.B. um das Eindringen von Wasser zu verhindern oder um verschiedene Materialien miteinander zu verbinden.

Zu den Fugen, die wir abdichten, gehören ausser dem Ausfugen beim Plattenverlegen folgende Arten:

Anschlussfuge: diese entsteht, wenn zwei unterschiedliche Bauteile aufeinandertreffen und der gebildete Spalt geschlossen werden soll. Die bekanntesten Anschlussfugen findet man im Sanitärbereich, z.B. der Anschluss zwischen Duschwanne (auch Duschtasse), Badewanne oder Waschbecken zu Wand oder Boden. In den meisten Anschlussfugen kommen nur geringe Relativbewegungen vor, sodass auch Dichtstoffe mit geringerer Elastizität verwendet werden können.

Bewegungs- oder Dilatationsfuge: diese dient der Unterbrechung von Bauteilen, um Spannungsrissen vorzubeugen. Diese Risse entstehen durch verschiedene Ausdehnungseigenschaften der verwendeten Werkstoffe (Wärmedehnung, Dehnung durch Feuchtigkeitsaufnahme) oder lastbedingte Längenänderungen. Hier braucht es elastisches Dichtungsmaterial wie Silikon, um die verschiedenen Materialien zu verbinden.

Eine Schattenfuge ist eine Fuge zwischen Bauteilen unterschiedlicher Funktion, zum Beispiel zwischen einer Seitenwand und einer abgehängten Holz-Unterdecke.

Feinsteinzeug

Die Platten, mit denen wir am meisten arbeiten, sind Feinsteinzeugplatten. Sie sind aus besonders fein aufbereiteten Rohstoffen trocken gepresst und sehr dicht gebrannt. Die Wasseraufnahme beträgt weniger als 0,5%, was bedeutet, dass sie sehr frostbeständig sind. Sie werden mit vergüteten Mörteln oder Klebern verlegt.

Spezielle Vorzüge: Dank ihrer Frostbeständigkeit können sie innen und aussen angewendet werden. Es gibt sie unglasiert oder glasiert.

Formate wie Keramikplatten, als Rechtecke sogar bis 60x120 cm.

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Naturstein

Natursteinplatten gibt es aus verschieden Gesteinen, z.B. aus Granit, Marmor, Schiefer oder Juramarmor. Ihre Oberfläche ist entweder geschliffen (matt), poliert (glänzend) oder geflammt (rau, besonders trittsicher). Es ist grundsätzlich jedes Format möglich (z.B. für Trittplatten, Fensterbänke, Küchenabdeckungen etc.). Naturstein wird mit den Jahren und mit dem Gebrauch schöner, da ihn die Patina optisch weicher erscheinen lässt. Natursteine kommen aus der Schweiz und aller Welt.

Granit besteht zur Hauptsache aus Feldspat, Quarz und Glimmer. Er ist dicht, grob- bis feinkörnig, in der äussersten Schicht transparent und gesprenkelt. Es gibt ihn in verschiedenen Grautönen bis Schwarz, aber auch in Grün und Braunrot. Granit ist äusserst hart und unempfindlich. Er stammt aus den Alpen, aus Südafrika und China.

Marmor gibt es als körnige, grob- bis feinkristalline Steine. Einfarbig oder geädert kommt er in allen Farben vor. Bekanntes Beispiel ist der italienische Carrara, den es von reinweiss bis grau geädert gibt.

Schiefer bedeutet soviel wie „Abgespaltenes“. Es ist ein in dünnen, ebenen Platten brechendes Gestein, das dicht ist, eine typische Struktur besitzt und alle Grautöne bis Schwarz aufweisen kann. Herkunftsländer sind u.a. Italien, Brasilien und Indien.

Juramarmor, auch Solnhofener Schiefer genannt, ist feinkristallin, dicht bis porig. Er kommt einfarbig oder geflammt vor, beige bis graubeige und gelblich bis braungrau.

 

Wussten Sie, dass man Natursteine nach der Art ihrer Entstehung unterscheidet? Gesteine, die sich in grosser Tiefe kristallisieren (Granit) oder als Lava an der Oberfläche erstarren (Basalt), nennt man Erstarrungsgesteine. Andere Gesteine, z.B. alle Kalksteine, entstehen durch Ablagerungen von Gesteinspartikeln. Marmor und Schiefer hingegen heissen Umwandlungsgesteine, weil sie durch Druck und Hitze entstehen. Natursteine machen also einen jahrtausendelangen Entstehungsprozess durch. Jeder Stein erhält dabei seine ureigene Textur, die ihn zu einem unverwechselbaren Unikat macht.

Früher wurden verschiedene Natursteine zu einzigartigen Belägen komponiert. Noch bis vor kurzem bevorzugte man dagegen Flächen aus einem einzigen Naturstein. Heute geht man wieder dazu über, verschiedene Natursteine oder Natursteine und keramische Platten zu kombinieren.

Platten

Als überzeugte Plattenleger verlegen wir alle verfügbaren Arten von Platten.

Keramik- und Natursteinplatten sind wunderbare Naturprodukte. Sie haben eine unglaublich lange Lebensdauer, sind einfach zu pflegen und setzen der gestalterischen Freiheit keine Grenzen. Sie eignen sich nicht nur für Böden und Wände in Badezimmer und Küche, sondern auch in Wohnraum und Wintergarten, vor dem Cheminée, auf Treppe, Fassade, Vorplatz und im Swimmingpool. Mit ihrer Oberflächen-, Farben- und Mustervielfalt lässt sich für jede Verwendung die ästhetisch und technisch ideale Lösung finden.

Beim Platten verlegen geht man folgendermassen vor: je nach Untergrund wird dieser zuerst mit einer Haftbrücke vorbehandelt, dann wird der Kleber mit der Kammkelle aufgezogen, die Platten eingebettet und zuletzt ausgefugt, d.h. die Zwischenräume mit Zement ausgefüllt.

Man kann auch so vorgehen: Zuerst wird ein Zementüberzug aufgezogen und dann die Platten direkt in den frischen Überzug eingebracht. Dieses Vorgehen ist heute weniger üblich als früher.